Weinhandlungen als Händler gewinnen. Begleiter für Wein und Präsente.

Eine Weinhandlung lebt vom Wein, aber nicht nur. Käsebegleiter, Öle, Schokolade, Salami, Cracker und alkoholfreie Alternativen ergänzen das Sortiment und füllen Präsentkörbe. Für Hersteller ist das eine Nische mit zahlungsbereiter Kundschaft und einem Händler, der gern berät.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich
Kurz gesagt

Weinhandlungen nehmen Lebensmittel und alkoholfreie Getränke auf, wenn sie zum Wein passen, sich für Präsente eignen oder Gäste ansprechen, die keinen Alkohol trinken. Entschieden wird vom Inhaber, eingekauft meist direkt beim Hersteller oder über Feinkostvertreter. Du gewinnst sie mit klaren Kombinationen und Produkten für Weinproben und Präsentkörbe.

Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026

So tickt ein Weinhandlung

Größe

Kleine Fachgeschäfte mit Beratung, oft mit Probierraum, regelmäßigen Weinproben und Firmenkundengeschäft. Einige betreiben auch einen Onlineshop.

Sortiment

Wein, Sekt, Spirituosen und Zubehör, ergänzt um Feinkost wie Öle, Essige, Chutneys, Schokolade, Salami und Gebäck sowie hochwertige alkoholfreie Getränke.

Einkauf

Wein direkt beim Weingut oder Importeur, Feinkost direkt beim Hersteller, über Feinkostvertreter oder auf Fachmessen. Präsente werden vor Weihnachten in größeren Mengen geplant.

Wer entscheidet

Der Inhaber oder die Inhaberin, oft selbst Sommelier oder Weinfachmann. Entscheidungen fallen nach Verkostung, ähnlich wie beim Wein.

Was Weinhandlungen bei neuen Marken suchen

  • Produkte, die geschmacklich zu Wein passen und sich bei Proben einsetzen lassen
  • Alkoholfreie Alternativen mit Anspruch für Fahrer, Schwangere und Gäste ohne Alkohol
  • Präsentfähige Verpackung für Firmengeschenke und Körbe
  • Gute Haltbarkeit ohne Kühlung
  • Einen Hersteller, dessen Qualität zum Weinsortiment passt

So gewinnst du Weinhandlungen als Händler

  1. Pairings vorschlagenSag konkret, zu welchen Weinen dein Produkt passt: das Chutney zum kräftigen Rotwein, die dunkle Schokolade zum Portwein, die Salami zum Grauburgunder. Weinhändler denken in Kombinationen.
  2. Für die Weinprobe liefernWeinproben brauchen Begleiter. Biete Gastronomiegebinde oder Probierpackungen für Veranstaltungen an. Wer bei der Probe dein Produkt isst, kauft es danach im Laden.
  3. Alkoholfreies ernst nehmenViele Weinhandlungen suchen alkoholfreie Getränke, die bei Tisch neben Wein bestehen. Zeig, wie dein Getränk eingeschenkt und kombiniert wird, statt es als Limonade zu präsentieren.
  4. Firmenpräsente mitdenkenWeinhandlungen beliefern oft Firmenkunden zu Weihnachten. Biete Staffelpreise für größere Präsentmengen an und kläre Lieferzeiten früh.

Typische Fehler von Herstellern

  • Produkte anbieten, die geschmacklich gegen den Wein arbeiten, etwa sehr süße oder scharf gewürzte Snacks ohne Bezug
  • Das Weihnachtsgeschäft verschlafen, obwohl dort ein großer Teil der Präsente verkauft wird
  • Alkoholfreie Getränke ohne Erklärung anbieten, sodass der Weinhändler nicht weiß, wie er sie verkaufen soll

Warum führen Weinhandlungen Lebensmittel?

Weinhandlungen verkaufen Genussmomente. Wer eine gute Flasche kauft, sucht oft etwas dazu: Käsecracker, ein Chutney, eine Salami oder Schokolade. Dazu kommt das Präsentgeschäft. Ein Korb mit Wein, Öl und Feinkost verkauft sich besser als eine einzelne Flasche, und die Weinhandlung verdient an jedem Teil.

Ein zweiter Grund ist die Kundschaft ohne Alkohol. Gäste, die nicht trinken, sollen beim Essen nicht zu Wasser greifen müssen. Hochwertige alkoholfreie Getränke, die mit Säure, Bitterkeit oder Kräutern arbeiten, finden deshalb in vielen Weinhandlungen Platz.

Wie kaufen Weinhandlungen ein?

Wein beziehen sie direkt bei Weingütern oder Importeuren, oft mit langjährigen Beziehungen. Feinkost läuft anders: über Vertreter mit Feinkostsortiment, über Fachmessen oder direkt beim Hersteller. Weil das Ergänzungssortiment klein ist, suchen Weinhändler gezielt nach Produkten, die eine bestimmte Rolle erfüllen.

Rolle im SortimentBeispielprodukte
Begleiter bei der WeinprobeCracker, Grissini, Salami, Käsebegleiter
Füller für PräsentkörbeÖl, Essig, Schokolade, Gewürzmischungen
Alternative ohne AlkoholAlkoholfreie Aperitifs, Schorlen, Traubensäfte
Mitnahme an der KasseKleine Schokoladen, Nüsse, Gebäck

Welche Mengen sind realistisch?

Unter dem Jahr sind die Mengen klein, ein Karton pro Sorte reicht oft für Wochen. Vor Weihnachten ändert sich das, weil Firmenpräsente gepackt werden. Beispielrechnung, angenommene Werte: Eine Weinhandlung bestellt unter dem Jahr alle zwei Monate 12 Gläser deines Chutneys. Für das Firmenkundengeschäft im Dezember kommen einmalig 60 Gläser dazu. Damit macht der Dezember fast die Hälfte des Jahresvolumens dieses Kunden aus.

Praxistipp: Die Probe ist die Bühne

Frag, wann die nächste Weinprobe stattfindet, und biete an, dein Produkt kostenlos für die Gäste bereitzustellen. Das kostet dich ein paar Gläser und bringt dein Produkt vor eine Gruppe, die gerade in Kauflaune ist. Mehr dazu im Ratgeber Verkostung im Handel.

Wie sprichst du Weinhändler an?

Weinhändler sind Geschmacksmenschen und haben wenig Zeit für allgemeine Anfragen. Eine Nachricht, die erklärt, zu welchem Wein dein Produkt passt und wie es in einem Präsent aussieht, kommt besser an als ein Katalog. Wenn du gezielt Weinhandlungen mit Feinkostecke gewinnen willst, kann LeadB2B Kampagnen in deinem Namen schalten, die genau diese Läden ansprechen und Anfragen vorab prüfen. Für die Konditionen hilft der Ratgeber Händlerkonditionen.

FAQ

Fragen zu Weinhandlungen. Kurz beantwortet.

Welche Lebensmittel verkaufen Weinhandlungen?

Vor allem Produkte, die zum Wein passen oder Präsente ergänzen: Öle, Essige, Chutneys, Salami, Käsecracker, Schokolade und Gebäck. Dazu kommen hochwertige alkoholfreie Getränke für Gäste ohne Alkohol.

Haben Weinhandlungen Interesse an alkoholfreien Getränken?

Ja, viele suchen alkoholfreie Getränke, die geschmacklich anspruchsvoll sind und zum Essen passen. Wichtig ist, dass du erklärst, wie das Getränk serviert und kombiniert wird.

Wann bestellen Weinhandlungen für Weihnachten?

Viele planen das Präsent- und Firmenkundengeschäft ab dem Spätsommer. Sprich sie früh an und kläre Staffelpreise und Lieferzeiten für größere Mengen rechtzeitig.

Brauche ich einen Vertreter für Weinhandlungen?

Nicht unbedingt. Vertreter mit Feinkostsortiment kennen viele Weinhändler, kosten aber Provision. Mit Mustern, klaren Pairings und schneller Lieferung kannst du Weinhandlungen auch direkt gewinnen.

Wie präsentiere ich mein Produkt in der Weinhandlung?

Am besten in der Nähe der passenden Weine oder im Präsentbereich. Ein kleines Schild mit Pairing-Empfehlung hilft Kundschaft und Personal beim Verkauf.

Hol dir die Händler, bevor es dein Wettbewerber tut.

Die Zahl passender Handelspartner in deiner Branche ist begrenzt. Im Potenzialgespräch zeigen wir dir, wie viele davon für dein Produkt erreichbar sind.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich