Neue Händler für Kekse und Gebäck gewinnen. Vom Butterkeks bis zum Lebkuchen.

Kekse sind ein dankbares Händlerprodukt: klein, haltbar, gut zu verschenken und schnell verkauft. Trotzdem stehen in vielen Läden nur Industriekekse oder gar keine. Für eine Manufaktur, die Butterkekse, Cantuccini oder Haferplätzchen backt, ist das eine Lücke. Damit Händler sie mit deinem Gebäck füllen, müssen Verpackung, Haltbarkeit und Präsentation stimmen.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich
Kurz gesagt

Hersteller von Keksen und Gebäck gewinnen neue Händler am leichtesten über Cafés, Hofläden, Geschenkeläden und Bäckereien, die etwas Süßes zum Kaffee oder als Mitbringsel suchen. Händler prüfen vor allem, ob das Gebäck heil ankommt, wie lange es hält und ob es einzeln verpackt zur Tasse passt.

Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026

Welche Produkte gemeint sind

Was Händler bei Kekse und Gebäck prüfen

  • Bruchfestigkeit: Kommt das Gebäck nach Versand und Regalbefüllung noch ganz beim Kunden an?
  • Mindesthaltbarkeit, die bei Butter- und Nussgebäck deutlich kürzer sein kann als bei Industrieware.
  • Einzelverpackung für den Verkauf zur Tasse im Café oder an der Kasse.
  • Allergene und Spurenhinweise, vor allem zu Gluten, Ei, Milch und Nüssen.
  • Regalformat: Beutel, Schachtel oder Dose, und wie viel Platz braucht eine Verpackungseinheit?

Womit du Händler überzeugst

Der Keks zum Kaffee

Cafés verkaufen Kaffee, aber oft nichts Kleines dazu. Ein einzeln verpackter Keks neben der Kasse erhöht den Bon, ohne dass in der Küche Arbeit entsteht.

Mitbringsel mit kleinem Preis

Eine Dose Butterkekse oder eine Tüte Cantuccini ist ein Geschenk, das Kunden ohne langes Überlegen kaufen. Geschenkeläden und Hofläden brauchen genau solche Artikel.

Handwerk, das man sieht

Ungleichmäßige Ränder und echte Butter unterscheiden dein Gebäck sichtbar vom Industriekeks. Ein Sichtfenster in der Verpackung lässt das Produkt für sich sprechen.

Länger haltbar als Kuchen

Anders als Kuchen oder Torte halten Kekse Wochen bis Monate. Der Händler hat wenig Verderb und muss nicht täglich nachbestellen.

Typische Hürden und wie du sie löst

Bruch beim Versand

Zerbrochene Kekse lassen sich nicht verkaufen. Teste deine Verpackung mit einem Probeversand an dich selbst und polstere Kartons so, dass auch ein grober Paketdienst nichts zerbricht.

Bäckereien backen selbst

Viele Bäckereien haben eigenes Kleingebäck. Dort hast du nur mit etwas eine Chance, das sie nicht selbst machen, etwa Cantuccini, Shortbread oder glutenfreie Kekse.

Weihnachtsgebäck hat ein kurzes Fenster

Lebkuchen und Spritzgebäck verkaufen sich nur wenige Wochen. Was im Januar übrig ist, wird zum Problem. Kläre mit Händlern vorher, ob Restmengen reduziert verkauft oder begrenzt zurückgenommen werden.

Saison und Timing

Kekse laufen das ganze Jahr, haben aber eine starke Spitze von Oktober bis Dezember. Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen kommen ab Spätsommer in den Handel, Händler bestellen dafür im Sommer. Ostern und Muttertag bringen kleinere Spitzen für Geschenkdosen. Im Sommer helfen Sorten ohne Schokoladenüberzug, weil sie Wärme besser vertragen.

Welche Händler verkaufen Kekse von kleinen Manufakturen?

Am besten funktionieren Läden, in denen Kunden etwas Kleines dazukaufen oder ein Mitbringsel suchen. Vier Händlertypen stechen heraus:

  • Cafés verkaufen Kekse einzeln zur Tasse und in Tüten zum Mitnehmen. Mehr unter Kekse für Cafés.
  • Hofläden ergänzen ihr Sortiment gern um Gebäck aus der Region, am besten mit Dinkel oder Butter vom Hof nebenan. Details unter Kekse im Hofladen.
  • Geschenkeläden setzen auf schöne Dosen und Schachteln, die man ohne Einpacken verschenken kann.
  • Bäckereien sind interessant für Gebäck, das sie nicht selbst herstellen, etwa italienische oder glutenfreie Spezialitäten.

Welche Verpackung wollen Händler für Kekse?

Das hängt vom Laden ab. Cafés wollen einzeln verpackte Kekse oder kleine Tüten, die an der Kasse in einem Glas oder Korb stehen. Hofläden und Feinkostläden bevorzugen Beutel mit Sichtfenster in Regalgröße. Geschenkeläden greifen zu Dosen und Schachteln, die schon wie ein Geschenk aussehen.

Statt alle Varianten anzubieten, lohnt sich ein klares Grundprogramm: eine Tüte für das Regal, eine Einzelverpackung für die Theke und eine Geschenkdose für die Saison. Das hält deine Produktion schlank und deine Preisliste übersichtlich.

Thekenglas mitliefern

Liefer Cafés zur Erstbestellung ein einfaches Glas mit Deckel für die Theke, gefüllt mit einzeln verpackten Keksen. Steht das Glas neben der Kasse, verkauft es sich fast von selbst, und der Händler bestellt nach, sobald es leer ist.

Wie lange müssen Kekse beim Händler haltbar sein?

Händler wollen genug Zeit, um die Ware ohne Druck zu verkaufen. Butterkekse ohne Konservierungsstoffe halten kürzer als Industrieware. Das ist kein Nachteil, solange du es offen sagst und die Liefermengen anpasst. Gib auf der Preisliste die Resthaltbarkeit bei Lieferung an. Was passiert, wenn trotzdem etwas abläuft, regelt der Ratgeber MHD und Retouren.

Lohnt sich ein Café als Abnehmer für Gebäck?

Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Café verkauft täglich acht einzeln verpackte Kekse und pro Woche fünf Tüten zum Mitnehmen. Bei 300 Öffnungstagen sind das 2.400 Kekse und rund 250 Tüten im Jahr. Ein einzelnes Café ist damit ein verlässlicher Abnehmer, zehn Cafés sind eine feste Größe in deiner Backplanung.

Damit du nicht jedes Café selbst suchen musst, sprechen die Kampagnen von LeadB2B Cafés und Hofläden in deiner Region an, die gerade ihr Angebot an der Theke erweitern wollen. Wie Cafés als Wiederverkäufer ticken, steht im Ratgeber Cafés als Wiederverkäufer.

FAQ

Fragen zu Kekse und Gebäck. Kurz beantwortet.

Sollten Kekse für Cafés einzeln verpackt sein?

Ja, für den Verkauf zur Tasse sind einzeln verpackte Kekse fast immer besser. Sie bleiben länger frisch, sehen ordentlich aus und lassen sich ohne Zange oder Vitrine verkaufen.

Wie verhindere ich Bruch beim Versand?

Mit stabilen Innenverpackungen, wenig Luft im Karton und einem Probeversand an dich selbst. Zeigt der Test Bruch, ändere die Verpackung, bevor der erste Händler beliefert wird.

Kann ich an Bäckereien Kekse verkaufen?

Ja, wenn dein Gebäck etwas bietet, das die Bäckerei nicht selbst herstellt. Glutenfreie Kekse, Cantuccini oder Shortbread haben bessere Chancen als klassisches Spritzgebäck. Mehr unter Kekse in Bäckereien.

Wann bestellen Händler Weihnachtsgebäck?

Meist im Sommer, spätestens im September. Lebkuchen und Plätzchen stehen ab Spätsommer im Regal, deshalb sollten Muster schon im Juli verschickt werden.

Was passiert mit übrig gebliebenem Weihnachtsgebäck?

Das solltest du vorher vereinbaren. Üblich sind Abverkauf mit Rabatt beim Händler oder eine begrenzte Rücknahme, die du in den Konditionen festhältst. Mehr im Glossar unter Retoure.

Hol dir die Händler, bevor es dein Wettbewerber tut.

Die Zahl passender Handelspartner in deiner Branche ist begrenzt. Im Potenzialgespräch zeigen wir dir, wie viele davon für dein Produkt erreichbar sind.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich