Hofläden nehmen Kekse auf, wenn sie mit regionalen Zutaten gebacken sind und zur bäuerlichen Ausrichtung des Ladens passen. Butter, Mehl oder Honig aus der Nähe sind dein stärkstes Argument. Biete Tüten oder Gläser in kleinen Mengen an und plane Weihnachtsgebäck früh.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Hofläden zu Kekse und Gebäck passen
Hofladenkunden wollen Lebensmittel mit Herkunft. Kekse mit Butter vom Nachbarhof oder Dinkel aus der Gegend erzählen genau diese Geschichte. Viele Hofläden haben Brot und Kuchen, aber kein haltbares Gebäck. Das ist deine Lücke. Gerade in der Adventszeit kommen viele Kunden für Plätzchen und Geschenke, und regionale Kekse sind dann ein starker Mitnahmeartikel.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Zutaten: Nenn die regionalen Zutaten groß auf dem Etikett. Genau danach greifen Hofladenkunden.
- Verpackung: Schlichte Tüten mit Sichtfenster oder Gläser. Passt besser zum Hofladen als Hochglanz.
- Saison: Weihnachtsplätzchen ab Oktober, im Sommer leichteres Gebäck.
- Menge: Ein bis zwei Kartons zum Start, Nachlieferung alle zwei Wochen.
So sprichst du Hofläden an
Wenn du Zutaten von Höfen in der Nähe beziehst, sag das zuerst. Vielleicht kommt die Butter sogar vom Betrieb, den du ansprichst. Hofladenbetreiber wollen regionale Partner. Bring eine Tüte zum Probieren mit und biete an, im Advent eine Verkostung zu machen.
Typische Einwände und deine Antwort
Frisches ja. Deine Kekse sind haltbar und ergänzen das Angebot, ohne dem Bäcker Konkurrenz zu machen.
Die Standardkekse ja. Kekse mit Butter aus der Region gibt es dort nicht.
Hofladenkunden zahlen für Herkunft. Ein Schild mit den Zutaten aus der Nähe erklärt den Preis.
Beispiel aus der Praxis
Praxisbeispiel, angenommener Fall: Eine kleine Backmanufaktur liefert einem Hofladen Butterkekse mit Butter von einem Hof aus dem Nachbarort. Der Hofladen stellt sie neben die Milchprodukte. Im Advent verdreifacht sich die Nachfrage, und der Laden bestellt wöchentlich.