Die Preisliste für Händler ist eine Übersicht aller Artikel, die du an Wiederverkäufer verkaufst, mit Händlerpreis netto, empfohlenem Verkaufspreis, Verpackungseinheit und den wichtigsten Stammdaten. Sie ist die Grundlage jeder Bestellung.
Eine gute Preisliste beantwortet die Fragen, die ein Händler beim Bestellen hat, ohne dass er anrufen muss. Eine schlechte erzeugt Rückfragen oder führt dazu, dass der Händler gar nicht bestellt, weil er nicht durchblickt.
Was gehört auf eine Händler-Preisliste?
| Spalte | Warum wichtig |
|---|---|
| Artikelname und Sorte | eindeutige Zuordnung |
| Artikelnummer und GTIN | für Warenwirtschaft und Kasse |
| Inhalt und Verpackungseinheit | zum Beispiel 250 g, 6 Stück pro Karton |
| Händlerpreis netto pro Stück und pro Karton | Basis seiner Kalkulation |
| UVP | zeigt seine mögliche Spanne |
| Haltbarkeit | für die Mengenplanung |
Dazu kommt ein kurzer Kopfbereich mit Gültigkeitsdatum, Mindestbestellwert, Frachtfreigrenze und Zahlungsbedingungen oder ein Verweis auf das Konditionenblatt.
Welche Fehler solltest du vermeiden?
- Bruttopreise ohne klaren Hinweis: Händler rechnen netto.
- Nur Kartonpreise ohne Stückpreis: Der Händler muss selbst rechnen.
- Veraltete Listen im Umlauf: Datum und Version gehören auf jede Seite.
- Viele Artikel ohne Struktur: Gruppiere nach Kategorie und markiere Bestseller.
Wie du eine übersichtliche Liste aufbaust, zeigt der Ratgeber Preisliste für Händler.
Was ist ein Beispiel für Preisliste?
Angenommen, ein Hersteller von Feinkost-Dips verschickt seine Preisliste als Foto einer handgeschriebenen Tabelle. Händler fragen ständig nach, ob die Preise netto sind und wie viele Becher im Karton liegen. Er erstellt eine einseitige Liste mit allen Spalten, markiert die drei meistverkauften Sorten und schreibt Mindestbestellwert und Lieferzeit in den Kopf. Die Rückfragen gehen spürbar zurück, und Händler bestellen ohne Umweg über ein Telefonat.