Cafés nehmen Schokolade auf drei Wegen auf: als Trinkschokolade auf der Karte, als Einzelpraline zum Kaffee und als Tafel zum Mitnehmen an der Theke. Biete eine Kombination an, damit Gäste deine Schokolade im Café probieren und dann kaufen.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Cafés zu Schokolade und Pralinen passen
Im Café ist Schokolade ein Erlebnis. Eine Praline zum Espresso oder eine heiße Schokolade aus echter Kuvertüre macht aus einem Kaffeebesuch etwas Besonderes. Wer deine Schokolade so probiert, nimmt gern eine Tafel mit. Für das Café ist das ein einfacher Weg, den Bon zu erhöhen. Für dich ist es Werbung, die Gäste direkt auf der Zunge haben.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Trinkschokolade: Kuvertüre oder Pulver in Gastrogebinde für die Karte. Das ist der Einstieg mit der höchsten Menge.
- Einzelpraline: Zum Espresso oder als Aufpreis-Option. Kleine Menge, große Wirkung.
- Theke: Fünf bis zehn Tafeln an der Kasse mit Hinweis, dass es dieselbe Schokolade ist.
- Saison: Im Winter läuft Trinkschokolade, im Sommer eher Tafeln und Pralinen.
So sprichst du Cafés an
Bring eine heiße Schokolade mit, die du vor Ort zubereitest. Das überzeugt mehr als jedes Verkaufsgespräch. Schlag dem Inhaber vor, mit Trinkschokolade zu starten und dann die Theke zu ergänzen. Sag klar, was eine Tasse kostet und was er dafür verlangen kann.
Typische Einwände und deine Antwort
Probier sie nebeneinander mit deiner. Gäste merken den Unterschied, und eine bessere Schokolade lässt sich teurer verkaufen.
Darum nur kleine Mengen an der Theke und den Rest kühl lagern.
Nein, aber wer schon da ist, nimmt sie mit. Das ist zusätzlicher Umsatz ohne Aufwand.
Beispiel aus der Praxis
Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Café verkauft im Winter 20 Trinkschokoladen am Tag. Mit 30 Gramm Kuvertüre pro Tasse sind das 18 Kilo im Monat. Dazu kommen 40 Tafeln an der Theke. Ein Café wird so zu einem der verlässlichsten Abnehmer deiner Manufaktur.