Cafés nehmen eine neue Limonade auf, wenn sie optisch zum Laden passt, weniger süß ist als die bekannten Marken und in Kartons nachbestellt werden kann. Starte mit einer Sommersorte und einer ganzjährigen Sorte und liefer einen Kühlschrankaufkleber mit.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Cafés zu Limonade passen
Limonade ist im Café das Getränk, das Gäste sehen, fotografieren und weitererzählen. Eine Flasche mit starkem Etikett auf dem Tisch ist Werbung für dich und für das Café. Viele Cafébetreiber wollen sich bewusst von der Standard-Brause abheben, gerade bei jungem Publikum. Wenig Zucker, natürliche Zutaten und ein eigener Geschmack wie Rhabarber-Minze oder Holunder-Zitrone treffen genau diesen Wunsch.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Sortiment: Eine Sorte, die ganzjährig läuft, und eine Sommersorte, die ab Mai dazukommt.
- Optik: Das Etikett muss im Kühlschrank und auf dem Tisch wirken. Gläser oder Strohhalme mit Logo sind ein nettes Extra.
- Menge: Ein Karton pro Sorte. Im Sommer lieber jede Woche nachliefern als im Mai zu viel auf Lager stellen.
- Karte: Biete einen Zweizeiler für die Getränkekarte an, damit Gäste wissen, was sie bestellen.
So sprichst du Cafés an
Schau dir vorher das Café an: Passt deine Flasche zum Stil? Dann bring zwei kalte Flaschen mit und lass Inhaber und Team probieren. Erzähl kurz, was deine Limo anders macht, etwa weniger Zucker oder regionale Früchte. Im Café entscheidet oft das ganze Team mit, und wer selbst begeistert ist, empfiehlt sie den Gästen.
Typische Einwände und deine Antwort
Frag, wie sie läuft und ob Gäste nach etwas anderem fragen. Deine Sorte kann neben ihr stehen, wenn der Geschmack sich klar unterscheidet.
Dann starte im Frühjahr mit kleiner Menge und plane eine Winterpause. Eine herbe Sorte läuft auch im Herbst.
Schlag vor, die schwächste Sorte zu ersetzen, und biete an, nach einem Monat gemeinsam zu prüfen.
Beispiel aus der Praxis
Praxisbeispiel, angenommener Fall: Ein Café in der Innenstadt nimmt zwei Sorten Limonade auf. Gäste posten die Flasche, das Café wird markiert, und andere Cafés in der Stadt fragen beim Hersteller nach. Eine einzige gute Platzierung bringt so die nächsten Anfragen mit.