Cafés nehmen Tee auf, wenn er die Teekarte aufwertet und einfach zuzubereiten ist. Biete loses Gastrogebinde oder hochwertige Pyramidenbeutel, eine Zubereitungsanleitung fürs Team und Dosen für den Verkauf an der Theke an.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Cafés zu Tee passen
In vielen Cafés ist Tee das Stiefkind der Karte: ein Beutel im Glas, daneben heißes Wasser. Gäste, die keinen Kaffee trinken, merken das sofort. Ein Café, das eine kleine, gute Teekarte hat, gewinnt genau diese Gäste. Für dich ist das eine Chance, regelmäßig Gastrogebinde zu liefern und zusätzlich Dosen im Café zu verkaufen, die Gäste nach dem Probieren mitnehmen.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Sortiment: Vier Sorten reichen für die Karte, darunter ein Kräutertee ohne Koffein für den Nachmittag.
- Gebinde: Loser Tee im Gastrobeutel oder Pyramidenbeutel, je nachdem, wie das Café arbeitet.
- Zubereitung: Ein Blatt mit Menge, Temperatur und Ziehzeit für das Team. Falsch gezogener Tee schmeckt bitter.
- Verkauf: Dosen deiner Karten-Sorten an der Theke, mit Hinweis „Diesen Tee gibt es zum Mitnehmen“.
So sprichst du Cafés an
Frag den Inhaber, wie oft Tee bestellt wird und wie zufrieden er mit der Karte ist. Meist bekommst du eine ehrliche Antwort. Bring eine Teekanne und deine Sorten zum Probieren mit. Biete an, die Teekarte mit ihm neu zusammenzustellen. Das ist für viele Cafés eine willkommene Hilfe.
Typische Einwände und deine Antwort
Vielleicht, weil er nicht auffällt. Mit einer kleinen Karte und guter Zubereitung ändert sich das oft.
Dann nimm Pyramidenbeutel. Die sind schnell und trotzdem hochwertig.
Pro Tasse ist der Unterschied gering. Eine gute Tasse Tee lässt sich zum gleichen Preis wie ein Cappuccino verkaufen.
Beispiel aus der Praxis
Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Café verkauft 25 Tassen Tee am Tag. Mit 3 Gramm pro Tasse braucht es rund 2,3 Kilo im Monat. Dazu kommen acht Dosen pro Monat im Thekenverkauf. Ein solches Café bestellt jeden Monat nach, ohne dass du dich darum kümmern musst.