Ein qualifizierter Lead ist eine Anfrage, die bereits geprüft wurde und festgelegte Kriterien erfüllt, etwa passender Ladentyp, passendes Sortiment, ausreichende Kaufkraft und ein konkreter Startzeitpunkt. Er ist reif für ein Verkaufsgespräch.
Der Unterschied zwischen Lead und qualifiziertem Lead ist die Prüfung. Ein Formular mit Name und Telefonnummer sagt wenig. Ein qualifizierter Lead sagt dir: Das ist ein Hofladen mit regionalem Sortiment, er sucht gerade neue Getränke, und die Inhaberin will im nächsten Monat starten.
Welche Kriterien sind für Hersteller typisch?
- Ladentyp: Passt der Laden zu deinem Produkt, etwa Feinkostladen für Pralinen oder Getränkemarkt für Limonade?
- Sortiment: Führt er ähnliche Produkte oder solche, die gut zu deinen passen?
- Größe und Kaufkraft: Kann er deinen Mindestbestellwert erreichen?
- Startzeitpunkt: Will er jetzt bestellen oder erst in einem Jahr?
- Entscheider: Sprichst du mit der Person, die einkauft?
Warum lohnt sich die Qualifizierung?
Weil deine Zeit begrenzt ist. Jedes Gespräch mit einem unpassenden Kontakt fehlt dir für einen passenden. Bei LeadB2B ist die Qualifizierung deshalb ein eigener Schritt im HQL-Framework: Jede Anfrage wird auf Ladentyp, Sortiment und Startzeitpunkt geprüft, unpassende fallen raus, bevor sie beim Hersteller landen.
Wie du selbst Kriterien festlegst und Anfragen sortierst, beschreiben der Eintrag Lead-Qualifizierung und der Ratgeber Händleranfragen qualifizieren.
Was ist ein Beispiel für Qualifizierter Lead?
Angenommen, eine Kaffeerösterei bekommt zwei Anfragen am selben Tag. Die erste lautet nur „Interesse an Kaffee, bitte Preise schicken“. Die zweite kommt von einem Café mit 40 Plätzen, das die Rösterei wechseln will, weil der bisherige Lieferant aufhört, Start in vier Wochen, Ansprechpartnerin ist die Inhaberin. Die zweite Anfrage ist ein qualifizierter Lead und wird noch am selben Tag angerufen.