Feinkostläden nehmen Saucen und Dips auf, die geschmacklich klar anders sind als Supermarktware, etwa ungewöhnliche Pestos, Chutneys oder Hot Saucen. Lass den Inhaber mit Cracker oder Brot probieren, starte mit wenigen Sorten und biete ein Probierglas für die Theke an.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Feinkostläden zu Saucen und Dips passen
Saucen und Dips sind im Feinkostladen ein Probierprodukt. Kunden kaufen sie, wenn sie den Geschmack erlebt haben oder der Händler sie überzeugend empfiehlt. Ein ungewöhnliches Pesto oder eine Hot Sauce mit regionalen Chilis ist genau das, was Feinkosthändler suchen, um sich abzuheben. Wer einmal überzeugt ist, kauft nach und probiert die nächste Sorte.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Sortiment: Drei Sorten mit klarem Charakter. Die Sorte, die keiner hat, ist dein Türöffner.
- Probieren: Ein offenes Glas mit Crackern auf der Theke an Samstagen.
- Etikett: Zutaten und Schärfegrad gut lesbar. Kunden wollen wissen, was sie erwartet.
- Kühlung: Kläre, ob dein Produkt gekühlt werden muss. Ungekühlte Ware ist für viele Läden einfacher.
So sprichst du Feinkostläden an
Bring Cracker oder Brot mit und lass den Inhaber direkt probieren. Feinkosthändler entscheiden über den Geschmack. Erzähl kurz, was deine Sauce besonders macht, zum Beispiel die Zutat oder die Herstellung. Biete an, an einem Samstag eine Verkostung im Laden zu machen.
Typische Einwände und deine Antwort
Dann zeig eine Sorte, die er nicht hat, etwa mit Bärlauch oder Walnuss. Ein klarer Unterschied ist das Argument.
Darum eine milde und eine scharfe Sorte. Die milde holt alle anderen ab.
Dann starte mit deinen ungekühlten Sorten. Die laufen genauso gut im Regal.
Beispiel aus der Praxis
Praxisbeispiel, angenommener Fall: Ein Feinkostladen stellt an einem Samstag drei Saucen mit Crackern auf die Theke. An diesem Tag verkauft er 18 Gläser. Danach bleibt ein Probierglas dauerhaft stehen, und die Nachbestellung kommt alle drei Wochen.