Concept Stores nehmen Kaffee auf, wenn Verpackung und Marke zum Stil des Ladens passen und er sich als Geschenk eignet. Biete kleine Beutel, Drip Bags oder Sets mit Zubehör an und halte die Mindestmengen niedrig.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Concept Stores zu Kaffee passen
Kaffee ist im Concept Store ein Lifestyle-Produkt. Kunden kaufen eine schöne Packung Kaffee neben einer Tasse oder einem Handfilter, oft als Geschenk. Die Verpackung entscheidet hier mehr als im Supermarkt. Eine kleine Rösterei mit klarer Gestaltung hat in kuratierten Läden einen echten Vorteil. Für dich bedeutet das: höherer Preis pro Packung und Kunden, die deine Marke danach online suchen.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Verpackung: Gestaltung mit Haltung. Kleine Beutel mit 125 bis 250 Gramm wirken als Geschenk besser als große.
- Drip Bags: Einzelportionen zum Aufbrühen sind ein günstiger Einstieg für Kunden und ein gutes Mitbringsel.
- Sets: Kaffee mit Handfilter oder Tasse aus dem Sortiment des Ladens kombinieren.
- Menge: Kleine Erstbestellung, Nachschub per Paket.
So sprichst du Concept Stores an
Schau, welche Marken der Laden schon führt, und erklär, warum deine Rösterei dazu passt. Schick Fotos der Verpackung und eine Probe. Concept-Store-Betreiber bekommen viele Anfragen. Persönlich und knapp gewinnt. Biete an, ein gemeinsames Set mit Produkten des Ladens zu entwickeln.
Typische Einwände und deine Antwort
Als Geschenk schon. Drip Bags oder ein kleines Set passen zwischen Keramik und Notizbücher.
Röstkaffee in Ventilbeuteln hält lange genug für den Abverkauf. Liefer kleine Mengen, dann bleibt er frisch.
Biete an, im Umkreis keinen anderen Concept Store zu beliefern, wenn er regelmäßig bestellt. Mehr zum Thema unter Exklusivität.
Beispiel aus der Praxis
Praxisbeispiel, angenommener Fall: Eine Rösterei liefert einem Concept Store zehn Geschenkboxen mit Drip Bags. Der Laden stellt sie neben handgemachte Tassen. Kunden kaufen beides zusammen, und der Laden bestellt im Dezember zwanzig nach.