Geschenkeläden nehmen neue Geschenkartikel auf, wenn das Produkt auf den ersten Blick einen Anlass erkennen lässt, im richtigen Preisbereich liegt und als Set auf dem Tisch wirkt. Du gewinnst sie mit Fotos aus einem echten Laden, niedriger Erstmenge und einer Ansprache weit vor dem Weihnachtsgeschäft.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Geschenkeläden zu Geschenkartikel passen
Geschenkeläden leben davon, dass Kunden etwas finden, das sie nicht erwartet haben. Die Inhaber suchen deshalb laufend neue Marken, die es nicht in jedem Kaufhaus gibt. Ein Produkt, das sofort als Geschenk erkennbar ist, mit Verpackung, die kein Papier braucht, verkauft sich dort ohne Beratung. Wie gut das funktioniert, zeigt der Case EZ Originalz: Der Hersteller leuchtender Untersetzer aus Deutschland bekam über LeadB2B mehr als 70 Händleranfragen in der ersten Woche, die erste davon nach wenigen Stunden.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Biete drei Preisstufen an: kleines Mitbringsel, Standardgeschenk, Premium-Variante.
- Gestalte die Verpackung so, dass sie fertig verschenkt werden kann.
- Liefere eine Erstbestellung, die einen Tisch füllt, ohne viel Kapital zu binden, etwa 4 bis 6 Stück pro Variante.
- Stelle Fotos und Texte für Schaufenster und Social Media bereit.
So sprichst du Geschenkeläden an
Inhaber von Geschenkeläden kaufen mit dem Auge. Zeig im ersten Kontakt das Produkt in einer Ladensituation und nenne Endpreis, Händlerpreis und Lieferzeit. Sprich das Weihnachtsgeschäft konkret an, denn wer im Herbst neu startet, ist oft zu spät. Bei EZ Originalz wurden sechs der Anfragen schon in der ersten Woche zu Abschlüssen. Die Details findest du unter EZ Originalz.
Typische Einwände und deine Antwort
Dann biete einen Artikel an, der eine Lücke füllt, und eine kleine Erstmenge zum Testen. Ein voller Tisch braucht immer wieder Neues.
Biete ganzjährige Anlässe an, etwa Geburtstag oder Einzug, und plane Saisonware vorsichtig.
Sprich über deine Preispolitik und biete eine Variante nur für den Fachhandel an.
Beispiel aus der Praxis
Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Geschenkeladen bestellt 24 Artikel in drei Preisstufen für zusammen 360 Euro. Bis Weihnachten verkauft er alles und bestellt zweimal nach. Aus der Erstbestellung werden so rund 1.000 Euro Umsatz im vierten Quartal für dich.