Honig und Aufstriche im Café verkaufen. Erst servieren, dann verkaufen.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich
Kurz gesagt

Cafés setzen Honig und Aufstriche zuerst auf dem Frühstückstisch ein und verkaufen dann die Gläser an Gäste, denen es geschmeckt hat. Du gewinnst sie mit Großgebinden für die Küche, einem kleinen Verkaufsregal und einer Erwähnung auf der Karte.

Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026

Warum Cafés zu Aufstriche und Honig passen

Im Café probiert der Gast dein Produkt, ohne danach gefragt zu haben. Schmeckt der Aufstrich auf dem Croissant, will er wissen, wo es ihn gibt. Ein Café mit kleinem Verkaufsregal schließt diesen Kreis direkt am Tresen. Für den Betreiber ist das doppelt interessant: Er hebt die Qualität seines Frühstücks und verdient zusätzlich am Glasverkauf. Gerade inhabergeführte Cafés suchen Produkte mit Geschichte, die sie von Ketten abheben. Mehr dazu unter Cafés als Wiederverkäufer.

Sortiment, Menge, Präsentation

  • Liefere für die Küche Großgebinde oder Eimer, für das Regal 4 bis 6 Sorten in kleinen Gläsern.
  • Bitte darum, dass deine Marke auf der Frühstückskarte steht, etwa „mit Honig von ...“. Das macht neugierig auf das Glas.
  • Gib dem Café kleine Tischaufsteller oder Glasanhänger mit, die auf das Verkaufsregal hinweisen.
  • Biete saisonale Sorten an, damit sich das Frühstück im Jahr verändert und Stammgäste Neues entdecken.

So sprichst du Cafés an

Cafébetreiber sind am Vormittag eingespannt. Ein kurzer Kontakt am Nachmittag oder per Nachricht mit Fotos von Frühstückstellern wirkt besser als ein Besuch zur Rushhour. Schlag einen Test vor: zwei Wochen dein Aufstrich auf dem Frühstück, danach entscheidet das Café über das Regal. Über das HQL-Framework kommen bei dir nur Cafés an, die tatsächlich Frühstück anbieten und Platz für ein Regal haben.

Typische Einwände und deine Antwort

„Unsere Portionsware ist günstiger.“

Pro Portion liegt der Unterschied oft bei wenigen Cent. Dafür bekommt das Café ein Verkaufsargument für die Karte und Umsatz über das Regal.

„Ein Verkaufsregal passt nicht in mein Café.“

Ein Brett mit sechs Gläsern neben der Kasse reicht. Ohne Regal klappt es auch mit einem Hinweis, dass Gläser auf Nachfrage verkauft werden.

„Ich will nicht zu viele Lieferanten haben.“

Biete Honig und mehrere Aufstriche aus einer Hand an, damit das Café mehrere Positionen über einen Lieferanten abdeckt.

Beispiel aus der Praxis

Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Café serviert 40 Frühstücke pro Woche und verbraucht dafür 1,5 Kilo Aufstrich aus dem Großgebinde. Zusätzlich verkauft es 6 Gläser über das Regal. Bei 4 Euro Rohertrag pro Glas bringt das Regal allein rund 100 Euro pro Monat, die Großgebinde sichern eine feste Grundbestellung.

FAQ

Häufige Fragen. Kurz beantwortet.

Verkaufen Cafés Gläser an Gäste?

Ja, viele inhabergeführte Cafés haben ein kleines Regal mit Produkten, die sie auch servieren. Das funktioniert besonders gut bei Aufstrichen.

Welche Gebinde brauchen Cafés für Honig?

Für die Küche Großgebinde oder Spender, für das Regal kleine Gläser. Frag, wie das Frühstück angerichtet wird.

Wie viele Cafés braucht ein Aufstrichhersteller?

Das hängt von deinen Mengen ab. Rechne mit dem Händlerbedarf-Rechner, wie viele Cafés dein Umsatzziel braucht.

Hol dir die Händler, bevor es dein Wettbewerber tut.

Die Zahl passender Handelspartner in deiner Branche ist begrenzt. Im Potenzialgespräch zeigen wir dir, wie viele davon für dein Produkt erreichbar sind.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich