Bäckereien verkaufen Honig und Aufstriche als Zusatzkauf zum Brot und nutzen sie im eigenen Frühstücksangebot. Du gewinnst sie mit einer kleinen Auswahl für das Regal an der Theke und Portionsgläsern oder Großgebinden für das Café.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Bäckereien zu Aufstriche und Honig passen
Wer frühmorgens Brötchen holt, plant gerade sein Frühstück. Ein Glas Aufstrich oder Honig neben der Kasse ist dann ein naheliegender Zusatzkauf. Viele Bäckereien haben außerdem Sitzplätze und verkaufen Frühstücksteller. Dort ersetzt dein Produkt die anonymen Portionspackungen, und der Gast kann das Glas gleich mitnehmen. Für den Bäcker ist das ein Handelsartikel ohne Produktionsaufwand, der sein Image als Qualitätsbetrieb stärkt.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Biete 3 bis 4 Sorten für das Regal an: ein Honig, zwei Fruchtaufstriche, eine Saisonsorte. Mehr passt an der Bäckertheke selten.
- Für das Frühstücksgeschäft: kleine Portionsgläser oder Großgebinde mit Spender, je nach Betrieb.
- Stell die Gläser auf Augenhöhe neben die Kasse, nicht ins hintere Regal. Bäckereikunden entscheiden in Sekunden.
- Kombiniere mit dem Brot: Schilder wie „Passt zu unserem Dinkelkruste“ verkaufen besser als jede Produktbeschreibung.
So sprichst du Bäckereien an
Bäcker arbeiten nachts und haben tagsüber wenig Zeit. Sprich den Inhaber oder die Filialleitung kurz an und bring gleich einen Vorschlag für Regal und Frühstück mit. Wenn die Bäckerei mehrere Filialen hat, schlag einen Test in einer Filiale vor. Wichtig sind Lieferrhythmus und ob du an die Zentrale oder jede Filiale lieferst.
Typische Einwände und deine Antwort
Darum nur wenige Sorten, die direkt zum Brot passen. Das Regal an der Kasse ist ein Zusatzgeschäft, keine neue Abteilung.
Rechne mit dem Bäcker pro Frühstück. Ein paar Cent mehr pro Portion lassen sich über den Hinweis auf regionale Herkunft auf der Karte gut weitergeben.
Liefere an die Backstube oder Zentrale, von dort fährt die Ware ohnehin morgens in die Filialen.
Beispiel aus der Praxis
Praxisbeispiel, angenommene Werte: Eine Bäckerei mit drei Filialen verkauft pro Filiale und Woche 8 Gläser an der Kasse und verbraucht 2 Kilo Aufstrich im Frühstück. Daraus wird eine feste Lieferung an die Zentrale über rund 100 Gläser und 25 Kilo Großgebinde pro Monat.