Alkoholfreie Getränke in Tankstellenshops verkaufen. Über den Pächter ins Regal.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich
Kurz gesagt

In Tankstellenshops kommst du mit alkoholfreien Getränken am ehesten über den Pächter, der einen Teil des Sortiments selbst bestimmen darf. Biete ein Getränk für unterwegs in Dose oder 0,5-Liter-Flasche mit Verschluss an, dazu kleine Mengen und eine klare Story für Pendler oder Fernfahrer.

Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026

Warum Tankstellenshops zu Alkoholfreie Getränke passen

Wer an der Tankstelle einkauft, ist unterwegs und will etwas für die nächste Stunde Fahrt. Getränke gehören zu den meistgekauften Artikeln im Shop. Viele Pächter haben zwar ein vorgegebenes Grundsortiment, dürfen aber oft regionale oder besondere Artikel dazunehmen. Ein Getränk mit klarer Wirkung, etwa eine Mate, ein Kräuterwasser oder ein Ingwer-Getränk ohne viel Zucker, passt gut zu Pendlern, die eine Alternative zum Energydrink suchen.

Sortiment, Menge, Präsentation

  • Gebinde: Wiederverschließbare 0,5-Liter-Flasche oder Dose. Das muss in den Becherhalter passen.
  • Sortiment: Eine Sorte mit klarem Nutzen statt drei Geschmacksrichtungen. Unterwegs entscheidet man schnell.
  • Menge: Ein bis zwei Kartons pro Station, Nachlieferung im festen Rhythmus. Der Kühlschrank ist eng.
  • Platzierung: Bitte um ein Fach im Kühlschrank direkt am Kassenweg und um ein kleines Schild mit Kühlschrank-Hinweis.

So sprichst du Tankstellenshops an

Sprich den Pächter direkt an und frag zuerst, wie viel Freiraum er beim Sortiment hat. Davon hängt alles ab. Zeig ihm, dass dein Getränk aus der Region kommt und Pendler ansprechen soll, die mehr als nur Kaffee wollen. Pächter mit mehreren Stationen sind besonders interessant, weil eine Zusage gleich mehrere Kühlschränke öffnet.

Typische Einwände und deine Antwort

„Das Sortiment bestimmt die Zentrale.“

Frag nach dem Anteil, den er frei listen darf, etwa für regionale Artikel. Wenn es keinen gibt, frag nach Kontakten zu Pächtern mit mehr Spielraum.

„Meine Kunden kaufen nur Marken aus der Werbung.“

Für die Grundversorgung stimmt das. Ein besonderes Getränk im Kühlschrank zieht trotzdem die Kunden an, die etwas Neues probieren wollen. Biete einen Testmonat an.

„Bei der Haltbarkeit habe ich Bedenken.“

Nenn das MHD offen und liefere so, dass die Ware lange vor Ablauf verkauft ist. Kläre vorab, wie ihr mit Restmengen umgeht.

Beispiel aus der Praxis

Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Pächter mit drei Stationen an einer Pendlerstrecke verkauft pro Station 40 Flaschen im Monat. Das sind 120 Flaschen im Monat und rund 1.400 im Jahr aus einer einzigen Zusage.

FAQ

Häufige Fragen. Kurz beantwortet.

Darf ein Tankstellenpächter selbst Ware einkaufen?

Oft ja, aber in Grenzen. Wie viel, regelt sein Vertrag mit der Gesellschaft. Frag ihn direkt, das spart beiden Zeit.

Welche alkoholfreien Getränke passen in Tankstellenshops?

Getränke für unterwegs mit klarem Nutzen: wach bleiben, Durst löschen, wenig Zucker. Portionsgröße und Verschluss sind wichtiger als ausgefallene Geschmacksrichtungen.

Wie viele Stationen sollte ich zuerst ansprechen?

Starte in einer Region mit festen Lieferwegen. So kannst du mehrere Stationen auf einer Tour beliefern, siehe Versandkosten und Lieferbedingungen.

Hol dir die Händler, bevor es dein Wettbewerber tut.

Die Zahl passender Handelspartner in deiner Branche ist begrenzt. Im Potenzialgespräch zeigen wir dir, wie viele davon für dein Produkt erreichbar sind.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich