Eine Nachbestellung ist jeder weitere Auftrag eines Händlers nach der Erstbestellung. Sie zeigt, dass dein Produkt im Laden tatsächlich verkauft wird, und ist die Grundlage für planbaren Umsatz im Handel.
Für Hersteller von Konsumgütern zum Nachkaufen liegt der eigentliche Wert eines Händlers in den Nachbestellungen. Ein Laden, der alle sechs Wochen nachordert, bringt über ein paar Jahre ein Vielfaches seiner Erstbestellung. Bleibt die Nachbestellung aus, hast du Akquisekosten gezahlt und kaum etwas zurückbekommen.
Warum bleiben Nachbestellungen aus?
- Die Ware steht schlecht platziert, etwa im unteren Regal oder noch im Lager.
- Das Personal kennt das Produkt nicht und kann es nicht empfehlen.
- Der Händler hat schlicht vergessen nachzubestellen, weil die Lücke im Regal mit etwas anderem gefüllt wurde.
- Der Bestellweg ist umständlich, etwa nur per Telefon zu Bürozeiten.
Die meisten Gründe haben mit Betreuung zu tun, nicht mit dem Produkt.
Wie förderst du Nachbestellungen?
Merke dir, wann ein Händler zuletzt bestellt hat und wie lange die Menge ungefähr reicht. Melde dich kurz vor dem erwarteten Termin. Ein einfacher Bestellweg, etwa über ein Händlerportal, senkt die Hürde zusätzlich. Bei LeadB2B gehören Erinnerungen an Nachbestellungen deshalb fest zur Kundenplattform. Wie du den Erfolg misst, erklärt der Eintrag Nachbestellquote.
Was ist ein Beispiel für Nachbestellung?
Angenommen, eine Pralinenmanufaktur beliefert einen Geschenkeladen. Die Erstbestellung im Oktober war nach drei Wochen verkauft, der Laden hat aber nicht nachbestellt, weil die Inhaberin im Weihnachtstrubel keine Zeit hatte. Ab dem nächsten Jahr trägt die Manufaktur für jeden Händler einen Erinnerungstermin ein, vier Wochen nach der letzten Lieferung. Ein kurzer Anruf mit der Frage „Wie viele Schachteln sind noch da?“ reicht oft für die nächste Bestellung.