POS-Material (Point of Sale) umfasst alle Werbe- und Informationsmittel, die im Laden direkt am Verkaufsort eingesetzt werden, um Endkunden auf dein Produkt aufmerksam zu machen und den Kauf zu erleichtern. Dazu zählen Regalschilder, Aufsteller, Plakate, Flyer, Probierschalen und Displays.
Im Laden kann der Händler nicht jedem Kunden dein Produkt erklären. POS-Material übernimmt diese Aufgabe. Es sagt in wenigen Worten, was dein Produkt besonders macht: Herkunft, Zutaten, Herstellung oder Verwendung.
Welches POS-Material brauchen kleine Läden wirklich?
- Regalschild oder Wobbler mit einer klaren Botschaft in höchstens zehn Wörtern.
- Infokarte für das Personal mit drei Sätzen zum Produkt und Antworten auf typische Kundenfragen.
- Rezept- oder Verwendungskarten zum Mitnehmen, etwa bei Gewürzen oder Saucen.
- Fotos und kurze Texte für Social Media und Schaufenster des Händlers.
Was ist der häufigste Fehler bei POS-Material?
Zu viel Material, das nie aufgestellt wird. Ein Hofladen hat keinen Platz für ein großes Plakat und keine Zeit für ein kompliziertes Aufbausystem. Frag den Händler, was er tatsächlich nutzt, und liefere lieber weniger, dafür passend. Achte darauf, dass das Material zum Ladenbild passt: Ein knalliger Pappaufsteller wirkt in einem Feinkostladen mit Holzregalen fehl am Platz.
POS-Material ist auch ein Argument im Erstgespräch. Ein Händler, der sieht, dass du ihm beim Verkaufen hilfst, sagt leichter Ja. Für Zweitplatzierungen kommt oft ein Display dazu. Mehr im Ratgeber Displays und POS-Material.
Was ist ein Beispiel für POS-Material?
Angenommen, ein Hersteller von Würzölen merkt, dass Kunden im Bioladen die Flaschen in die Hand nehmen und wieder zurückstellen, weil sie nicht wissen, wofür sie das Öl verwenden sollen. Er druckt kleine Karten mit drei Ideen pro Sorte, etwa „über Pasta, auf Pizza, in die Tomatensuppe“, und legt einen Kartenhalter in jeden Karton. Das Personal kann die Karte bei Nachfragen einfach mitgeben.