Hofläden verkaufen Tiernahrung vor allem als regionale Snacks: getrocknete Kauartikel, Hundekekse oder Pferdeleckerli. Du gewinnst sie, wenn die Rohstoffe aus der Region kommen und das Produkt zur Kundschaft passt, die oft mit Hund auf den Hof kommt.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Hofläden zu Tiernahrung passen
Viele Hofladenkunden bringen ihren Hund mit. Wer für sich regionales Fleisch kauft, will auch für den Hund etwas mit nachvollziehbarer Herkunft. Getrocknete Kauartikel aus regionaler Schlachtung oder Hundekekse mit Hafer vom Feld passen ins Hofladenkonzept. Höfe mit Pferdehaltung oder Reitbetrieb in der Nähe verkaufen auch Pferdeleckerli. Für den Hof ist das ein Zusatzartikel mit gutem Ertrag und langer Haltbarkeit.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Betone Herkunft und Rohstoffe: regionale Schlachtung, Getreide aus der Gegend, wenige Zutaten.
- Biete kleine Packungen für Impulskäufe an der Kasse und eine größere Sparpackung für Stammkunden.
- Wenn der Hof selbst schlachtet, schlag eine Verwertung von Nebenprodukten zu Kauartikeln vor.
- Stell ein kleines Glas mit Probierleckerli an die Kasse, damit Hunde gleich probieren können.
So sprichst du Hofläden an
Hofladenbetreiber denken in Verwertung und Region. Frag, ob der Hof schlachtet oder Getreide anbaut, und zeig, wie daraus ein Produkt werden kann. Viele Höfe merken erst im Gespräch, wie viele ihrer Kunden mit Hund kommen. Ein Besuch mit Muster ist hier der beste Einstieg.
Typische Einwände und deine Antwort
Snacks in kleinen Packungen brauchen nur ein Regalbrett oder einen Korb an der Kasse. Kunden mit Hund greifen gern zu.
Für Futtermittel gelten eigene Regeln. Keine Rechtsberatung, frag im Zweifel beim zuständigen Amt oder einem Anwalt nach. Als Hersteller lieferst du die nötigen Angaben mit.
Nur eben nicht vom Schlachthof aus dem Nachbarort. Das Argument, das für dein Fleisch gilt, gilt auch für den Kauartikel.
Beispiel aus der Praxis
Praxisbeispiel, angenommene Werte: Ein Hofladen mit vielen Hundehaltern unter den Kunden stellt einen Korb mit 30 Kauartikeln an die Kasse. Pro Woche gehen 15 Stück zu je 3,50 Euro weg. Der Hof bestellt alle zwei Wochen einen Karton nach.