Speiseeis im Hofladen verkaufen. Truhe neben dem Eierregal.

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Kurz gesagt

Hofläden verkaufen Speiseeis aus der Truhe, am liebsten mit Milch oder Früchten aus der Region. Du gewinnst sie, wenn du Sorten mit regionalem Bezug, Becher in Familiengröße und eine Lösung für die Tiefkühlung mitbringst.

Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026

Warum Hofläden zu Speiseeis passen

Familien fahren am Wochenende zum Hofladen und wollen dort auch ein Erlebnis: Kühe anschauen, Erdbeeren kaufen, ein Eis essen. Ein Eis aus regionaler Milch oder mit Früchten vom Hof passt perfekt in diese Logik. Viele Höfe haben ohnehin eine Truhe für Fleisch oder Tiefkühlgemüse und können Eis daneben stellen. Für den Hof ist Eis ein Artikel mit gutem Ertrag, der vor allem bei schönem Wetter Laufkundschaft bringt.

Sortiment, Menge, Präsentation

  • Biete Sorten mit regionalem Bezug an, etwa Erdbeere vom Feld, Joghurt aus der Region oder Apfel-Zimt im Herbst.
  • Kombiniere kleine Becher für den Sofortverzehr mit 500-ml-Bechern für zu Hause.
  • Stelle ein Truhenschild oder einen Aufkleber mit Herkunft bereit, damit Kunden die Truhe überhaupt entdecken.
  • Plane die Liefermenge nach Wetter: Im Hochsommer kurze Abstände, im Winter wenige Sorten.

So sprichst du Hofläden an

Hofladenbetreiber wollen wissen, wie viel Platz das Eis braucht und ob sich der Strom für die Truhe lohnt. Komm mit einer kleinen Rechnung pro Saison und schlag eine Sorte mit Früchten oder Milch vom Hof vor. Bei Jackle & Heidi, einem Hersteller von natürlichem Eis aus Mecklenburg-Vorpommern, kam die Investition fürs erste Jahr allein über die Erstbestellungen der Neukunden zurück.

Typische Einwände und deine Antwort

„Ich habe keine Truhe frei.“

Frag, ob sich ein Teil der bestehenden Truhe frei machen lässt. Zwei Körbe mit Eis brauchen wenig Platz.

„Eis verkauft sich nur im Sommer.“

Dann bestellt der Hof im Winter weniger Sorten. Die Haltbarkeit von Eis lässt das zu.

„Meine Kunden kaufen Eis im Supermarkt.“

Aber nicht mit Milch aus dem Dorf. Genau das ist das Argument, das im Hofladen zählt.

Beispiel aus der Praxis

Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Hofladen verkauft an Sommerwochenenden 30 kleine Becher zu 2,90 Euro und 10 große zu 6,90 Euro. Einkaufspreise 1,40 Euro und 3,60 Euro. Das ergibt rund 78 Euro Rohertrag pro Wochenende, bei 15 guten Wochenenden über 1.100 Euro pro Saison.

FAQ

Häufige Fragen. Kurz beantwortet.

Brauchen Hofläden eine eigene Eistruhe?

Eine Truhe für Tiefkühlware reicht oft. Eis braucht dauerhaft tiefe Temperaturen und darf nicht antauen.

Welche Eissorten laufen im Hofladen?

Sorten mit regionalem Bezug wie Erdbeere, Joghurt oder Apfel. Ausgefallene Sorten laufen dort nur nebenbei.

Wie finde ich Hofläden für mein Eis?

Über gezielte Kampagnen in deiner Region. Ein Beispiel ist der Case Jackle & Heidi.

Hol dir die Händler, bevor es dein Wettbewerber tut.

Die Zahl passender Handelspartner in deiner Branche ist begrenzt. Im Potenzialgespräch zeigen wir dir, wie viele davon für dein Produkt erreichbar sind.

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