Kioske nehmen Snacks auf, wenn sie als kleine Portion zum Spontankauf passen, ein auffälliges Design haben und eine gute Spanne pro Tüte bringen. Biete kleine Tüten in einem Thekendisplay an und liefer in kleinen Kartons.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Kioske zu Snacks und Chips passen
Am Kiosk wird nicht nach Liste gekauft. Wer ein Getränk holt, greift oft noch zu einer kleinen Tüte Chips oder Nüsse. Genau dieser Spontankauf ist dein Ziel. Kioske sind offen für neue Marken, weil sie sich vom Supermarkt unterscheiden wollen. Ein Snack mit besonderer Geschmacksrichtung oder ohne Zusatzstoffe passt gut zu Kunden in Ausgeh- und Uni-Vierteln.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Portion: Kleine Tüten für eine Person. Große Familienpackungen bleiben am Kiosk liegen.
- Display: Ein Thekendisplay mit 10 bis 20 Tüten nimmt wenig Platz und steht direkt beim Bezahlen.
- Preis: Der Händlerpreis muss dem Kiosk eine gute Marge lassen, auch bei kleinem Verkaufspreis.
- Sorten: Zwei Sorten mit klarem Unterschied. Mehr verwirrt im Display.
So sprichst du Kioske an
Stell das gefüllte Display direkt auf den Tresen und frag, ob es dort stehen darf. Das ist konkreter als jeder Katalog. Sag in zwei Sätzen, was der Betreiber pro Tüte verdient und wie er nachbestellt. Kioskbetreiber entscheiden schnell, wenn das Angebot einfach ist.
Typische Einwände und deine Antwort
Das Display ist schmal. Frag, ob es neben die Kasse oder ans Regal kann.
Die bekannten Sorten ja. Deine gibt es dort nicht, und das macht seinen Kiosk interessanter.
Seine Kunden auch nicht, aber sie greifen zu, wenn es neu aussieht. Ein Testdisplay zeigt das schnell.
Beispiel aus der Praxis
Praxisbeispiel, angenommener Fall: Ein Snack-Hersteller stellt in zwölf Kiosken einer Stadt je ein Thekendisplay mit 15 Tüten auf. Die Hälfte der Kioske bestellt nach zwei Wochen nach, einige nehmen eine zweite Sorte dazu.