Kioske und Spätis verkaufen Fleischsnacks als Begleitung zu Bier und Getränken am Abend. Du gewinnst sie mit kleinen Portionen, niedrigen Einstiegsmengen und einer Platzierung direkt am Kühlschrank oder an der Kasse.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Kioske zu Fleischsnacks passen
Im Kiosk wird für den Moment gekauft: Bier für den Park, ein Snack für den Heimweg. Fleischsnacks ergänzen Chips und Nüsse und sprechen eine Kundschaft an, die etwas Herzhaftes sucht. Weil Kioske wenig Fläche haben, zählt jedes Produkt mit gutem Ertrag pro Zentimeter. Kleine Portionen zu einem runden Preis verkaufen sich gut, besonders abends und am Wochenende.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Biete Einzelportionen zu einem runden Preis an, etwa 2 oder 3 Euro.
- Platziere die Snacks nahe am Getränkekühlschrank oder an der Kasse.
- Halte die Mindestmenge niedrig, ein Karton reicht zum Start.
- Liefere ein kleines Display oder Hakenleisten, die wenig Platz brauchen.
So sprichst du Kioske an
Kioskbetreiber kaufen oft bei Großhändlern und Cash-and-Carry. Wer direkt liefert, muss es einfach machen: kleine Mengen, schnelle Lieferung, klare Preise. Zeig, was der Betreiber pro Woche verdient. Ein Besuch am Nachmittag, wenn wenig los ist, mit einer Probe funktioniert am besten.
Typische Einwände und deine Antwort
Dann biete eine Lieferung an, die ihm den Weg spart, oder ein Produkt, das es im Großmarkt nicht gibt.
Hakenleisten am Kühlschrank brauchen keine Regalfläche. Teste einen Monat lang.
Im Kiosk entscheidet die Platzierung, nicht die Bekanntheit. Was an der Kasse hängt, wird gekauft.
Beispiel aus der Praxis
Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Späti verkauft am Wochenende 30 Mini-Salamis zu 2 Euro, unter der Woche 15. Bei einem Einkaufspreis von 0,95 Euro bleiben rund 70 Euro Rohertrag pro Woche aus einer Hakenleiste.