Nudeln gehören zu den meistverkauften Artikeln im Unverpacktladen. Du gewinnst diese Läden mit Formen, die gut durch Spender laufen, Großgebinden ohne Plastik und einer Qualität, die beim Abfüllen nicht zerbricht.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Unverpacktläden zu Nudeln und Fertiggerichte passen
Unverpacktkunden füllen ihre Vorratsdosen jede Woche mit Grundnahrungsmitteln, und Nudeln sind ganz vorne dabei. Für eine Nudelmanufaktur ist das ein sehr regelmäßiger Absatzweg. Die Kundschaft achtet auf Herkunft und Zutaten und probiert gern Neues, etwa Nudeln aus Linsen oder aus regionalem Dinkel. Fertiggerichte im Glas sind im Unverpacktladen dagegen seltener, weil dort Mehrwegsysteme zählen, die nicht jeder Hersteller anbietet.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Biete Formen an, die durch Schwerkraftspender laufen: Penne, Fusilli, Hörnchen. Lange Nudeln und Nester brauchen andere Behälter.
- Achte auf bruchfeste Nudeln, denn Bruch am Spender ist ärgerlich für Laden und Kunde.
- Liefere in 5- bis 10-Kilo-Säcken aus Papier und biete Rücknahme an.
- Wenn du Fertiggerichte hast, prüfe Mehrwegglas mit Pfand. Das ist im Unverpacktladen fast Voraussetzung.
So sprichst du Unverpacktläden an
Inhaber von Unverpacktläden wollen wissen, welche Formen du hast, wie viel Bruch zu erwarten ist und wie du lieferst. Schick eine Probe jeder Form, damit der Laden sie im Spender testen kann. Erwähne, ob du Säcke zurücknimmst. Mehr dazu, wie du Läden dauerhaft hältst, steht unter Händler binden.
Typische Einwände und deine Antwort
Biete Sorten an, die der Großhändler nicht hat: regionale Mehle, Hülsenfrüchte oder besondere Formen.
Teste deine Nudeln im Spender des Ladens, bevor du lieferst. Wähle robuste Formen für den Start.
Dann starte nur mit Nudeln. Gerichte im Mehrwegglas können später folgen.
Beispiel aus der Praxis
Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Unverpacktladen verkauft pro Woche 8 Kilo Nudeln in drei Formen. Bei 10-Kilo-Säcken kommt alle vier Wochen eine Lieferung mit drei Säcken zustande. Über das Jahr sind das rund 400 Kilo aus einem Laden.