Gewürze in der Metzgerei verkaufen. Rubs neben der Fleischtheke.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich
Kurz gesagt

Metzgereien verkaufen Gewürze am besten als Grill- und Fleischmischungen direkt an der Theke, weil der Kunde das passende Stück Fleisch gerade in der Hand hat. Du gewinnst Metzger mit wenigen, klar auf Fleischsorten zugeschnittenen Rubs und einem kleinen Thekenaufsteller.

Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026

Warum Metzgereien zu Gewürze passen

In der Metzgerei fällt die Kaufentscheidung für das Abendessen. Wer ein Rumpsteak oder Pulled-Pork-Nacken kauft, fragt oft, wie er es würzen soll. Ein Rub, der genau dafür gemischt ist, wird zum Zusatzkauf, ohne dass der Metzger verkaufen muss. Viele Metzgereien suchen ungekühlte Artikel mit Marge, die ihren Ruf als Fleischexperte stärken.

Sortiment, Menge, Präsentation

  • Benenne die Mischungen nach dem Fleisch, nicht nach Fantasienamen: Rind-Rub, Schwein-BBQ, Hähnchen-Kräuter, Lamm-Orient. Das macht die Empfehlung an der Theke leicht.
  • Starte mit 4 bis 6 Sorten in Streudosen oder Standbeuteln, die neben der Kasse auf einem kleinen Aufsteller Platz haben.
  • Biete zusätzlich Großgebinde für die eigene Produktion an, etwa für Marinaden oder Bratwurst. So wirst du doppelt gebraucht.
  • Plane die Grillsaison: Ab März mehr Ware und zwei saisonale Sorten, im Herbst Wild- und Bratenmischungen.

So sprichst du Metzgereien an

Metzger haben morgens wenig Zeit und im Laden Hochbetrieb. Erreiche sie am besten mit einer klaren, kurzen Botschaft: welche Sorten, wie viel Platz an der Theke, wie hoch der Aufschlag. Ein Probeset zum Selbstgrillen überzeugt mehr als ein Prospekt. LeadB2B spricht Metzgereien im Look deiner Marke an und reicht dir nur Anfragen weiter, bei denen Ladentyp und Startzeitpunkt passen.

Typische Einwände und deine Antwort

„Ich würze selbst und habe meine eigenen Mischungen.“

Genau deshalb passt ein Endkunden-Rub: Er verkauft das Würzwissen des Metzgers mit nach Hause. Biete auch Eigenetikett oder Co-Branding an, wenn er seine Rezeptur als Laden-Mischung möchte.

„An der Theke ist kein Platz.“

Ein Aufsteller für 4 Sorten braucht etwa eine DIN-A4-Fläche. Alternativ funktionieren Haken an der Wand neben der Kasse.

„Meine Kunden kaufen Gewürze im Supermarkt.“

Allgemeine Gewürze ja, aber kaum eine fertige Mischung für genau das Stück, das sie gerade bei ihm kaufen. Die Empfehlung des Metzgers macht den Unterschied.

Beispiel aus der Praxis

Beispielrechnung, angenommene Werte: Eine Metzgerei mit 300 Kunden pro Samstag verkauft an jedem zwanzigsten Kunden einen Rub für 6,90 Euro. Das sind 15 Dosen pro Samstag. Bei einem Einkaufspreis von 3,60 Euro bleiben dem Metzger allein am Samstag rund 50 Euro Rohertrag, ohne Kühlung und ohne Verderb.

FAQ

Häufige Fragen. Kurz beantwortet.

Welche Gewürze verkaufen sich in Metzgereien am besten?

Grillrubs und Fleischmischungen, die eindeutig einem Stück Fleisch zugeordnet sind. Allgemeine Einzelgewürze laufen dort deutlich schlechter.

Sollte ich Metzgereien Eigenetiketten anbieten?

Für größere Betriebe kann das sinnvoll sein. Für den Einstieg reicht meist deine Marke mit dem Hinweis auf den Laden, etwa auf einem Aufsteller.

Wann ist der beste Zeitpunkt, Metzger anzusprechen?

Im Januar und Februar, bevor die Grillsaison startet. Dann planen Metzger Sortiment und Aktionen. Siehe auch Saisonware.

Hol dir die Händler, bevor es dein Wettbewerber tut.

Die Zahl passender Handelspartner in deiner Branche ist begrenzt. Im Potenzialgespräch zeigen wir dir, wie viele davon für dein Produkt erreichbar sind.

15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich