Das Reformhaus ist für Functional Food einer der passendsten Händler, weil dort ausgebildete Beraterinnen Produkte für bestimmte Bedürfnisse empfehlen. Du gewinnst sie mit sauber belegten, rechtlich zulässigen Aussagen, Schulungsmaterial für das Team und einem Produkt, das zur Beratung passt.
Von Tim Vogel, Gründer LeadB2B · Aktualisiert am 01.11.2026
Warum Reformhäuser zu Functional Food passen
Proteinriegel, Ballaststoffpulver, Kollagengetränke oder Pilzextrakte brauchen Erklärung. Im Supermarkt stehen sie zwischen vielen anderen Packungen, im Reformhaus fragt die Kundin gezielt nach etwas für Verdauung, Sport oder Konzentration. Die Beraterin empfiehlt, was sie kennt und versteht. Für Hersteller ist das der Hebel: Wer das Team schult, bekommt über Jahre stabile Empfehlungen, auch ohne großes Werbebudget.
Sortiment, Menge, Präsentation
- Lass deine Produktaussagen vor dem ersten Kontakt rechtlich prüfen. Gesundheitsbezogene Angaben sind streng geregelt, keine Rechtsberatung, im Zweifel einen Anwalt fragen.
- Erstelle ein einseitiges Beratungsblatt: Zielgruppe, Anwendung, Zutaten, Kontraindikationen oder Hinweise.
- Starte mit einem bis drei Produkten, die eine klare Funktion haben. Ein breites Sortiment verwässert die Beratung.
- Biete eine kurze Teamschulung vor Ort oder per Video an. Sie wirkt stärker als jede Rabattaktion.
So sprichst du Reformhäuser an
Reformhausinhaberinnen sind fachlich interessiert und skeptisch gegenüber Werbesprache. Erklär Inhaltsstoffe, Dosierung und für wen das Produkt gedacht ist, und bleib bei Aussagen, die du belegen darfst. Biete Muster für das Team an. LeadB2B achtet bei der Qualifizierung darauf, dass ein Reformhaus funktionelle Produkte schon führt oder gezielt sucht, bevor die Anfrage bei dir landet.
Typische Einwände und deine Antwort
Dann frag, welcher Bedarf trotzdem nicht abgedeckt ist, und biete genau dafür ein Produkt an statt deines ganzen Programms.
Reduziere sie auf das, was rechtlich zulässig und belegt ist. Im Reformhaus wirkt Sachlichkeit glaubwürdiger.
Rechne den Preis pro Tag oder pro Portion vor. Das ist die Logik, mit der Reformhauskunden vergleichen.
Beispiel aus der Praxis
Beispielrechnung, angenommene Werte: Ein Reformhaus verkauft ein Ballaststoffpulver für 24,90 Euro, das 30 Tage reicht. Nach einer Teamschulung empfehlen die Beraterinnen es etwa fünfmal pro Woche. Kauft jede zweite Kundin nach, entstehen nach drei Monaten rund 30 Stammkundinnen, die jeden Monat eine Dose holen.