Stand: 31. Oktober 2026
Diese AGB gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „leadb2b" (nachfolgend „Plattform"), bereitgestellt von LeadB2B UG (haftungsbeschränkt), Leopoldstraße 2-8, 32051 Herford (nachfolgend „Anbieter"), gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde"). Die Plattform richtet sich ausschließlich an Geschäftskunden, nicht an Verbraucher.
Der Anbieter stellt dem Kunden eine webbasierte Anwendung zur Verwaltung, Kontaktierung und Auswertung von Interessenten-Anfragen („Leads") zur Verfügung. Der Funktionsumfang umfasst u. a. Lead-Erfassung über Landingpages und Meta Lead Ads, ein CRM, Telefonie über Twilio, E-Mail-Automatisierung sowie Kampagnen-Auswertungen. Der konkrete Umfang ergibt sich aus dem gewählten Tarif bzw. der Einzelvereinbarung.
Die Nutzung setzt ein Konto voraus. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm angelegten Nutzer die AGB einhalten.
Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm erhobenen und in die Plattform eingespielten Daten selbst verantwortlich. Er sichert insbesondere zu, über die erforderlichen Einwilligungen und Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung der Lead-Daten zu verfügen und die geltenden Werberichtlinien (u. a. von Meta) sowie datenschutz- und wettbewerbsrechtliche Vorgaben einzuhalten. Anrufe werden nur im rechtlich zulässigen Rahmen durchgeführt; Gesprächsaufzeichnungen erfolgen ausschließlich mit Opt-In.
Der Kunde kann eigene Konten bei Drittanbietern (insb. Meta, Twilio, Resend) verbinden. Für diese Dienste gelten deren jeweilige Bedingungen. Der Anbieter greift nur im vom Kunden freigegebenen Umfang auf die verbundenen Konten zu.
Die Nutzung erfolgt gemäß dem vereinbarten Preismodell ([Tarif/Preise]). Rechnungen sind [Zahlungsziel] nach Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Wartungsfenster und Störungen bei Drittanbietern sind hiervon ausgenommen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten regelt die Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter Lead-Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Für Datenverlust haftet der Anbieter nur, soweit der Kunde eine zumutbare, dem Stand der Technik entsprechende Datensicherung vorgenommen hat.
Der Vertrag läuft [Laufzeit] und kann von beiden Seiten mit einer Frist von [Kündigungsfrist] gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden nach Maßgabe der Datenschutzerklärung gelöscht.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist – soweit zulässig – [Ort]. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
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